20 Jahre Reiseerlebnisse

Norwegen und Schweden

Femundsmarka und Rondane

Pause am Isterensee
Start in Rondvassbu
Die Schwedenhütten in Funäsdalen

Anders als die norwegische Küstenregion mit ihren tiefen Fjorden ist das Femund-Rogen-Gebiet eine Region mit fast lappländischem Charakter: Auf norwegischer Seite erstreckt sich über 67 Kilometer in Nord-Süd-Richtung der in riesige Wälder eingebettete Femundsee. Er ist umgeben von einer rauen, scheinbar unberührten Taiga, aus der sich vom ehemaligen Gletschereis sanft abgerundete Bergrücken bis auf 1450 Meter hervorheben.

Das Rogengebiet auf schwedischer Seite ist ein Naturreservat, in dem das Volk der Sami seine Rentierherden grasen lässt. Durch seine zahllosen Seen und Flüsse ist diese Region, die zur Provinz Härjedalen gehört, ein Paradies für Angler, Kanufahrer und Wanderer. Unmittelbar nördlich des Rogen, am Ortsrand von Funäsdalen, liegt unser Standort mit zwei gemütlichen Schwedenhütten.

Geplanter Reiseverlauf (15 Tage)

1.+2. Tag: Mit der Nachtfähre der Stena Line von Kiel nach Göteborg. Weiterfahrt im Kleinbus an den im Nationalpark Femundsmarka gelegenen Isterensee (Zeltübernachtung).
3.-6. Tag: Viertägige Kanadierrundtour auf dem Isterensee mit seinen tiefen Buchten, Sandstränden und Inseln. Wir führen unser gesamtes Gepäck in den Booten mit und schlagen abends unsere Zelte in einer der vielen Buchten auf, die den etwa 18 Kilometer langen See umgeben. Neben dem Paddeln bleibt uns genügend Zeit, die vielfältige Flora und Fauna des Nationalparks Femundsmarka kennen zu lernen.
6.-10. Tag: Kleinbustransfer nach Funäsdalen zu unserem Standort, an dem wir die nächsten vier Tage verbringen. Hier wohnen wir in zwei gemütlichen Hütten, deren Ausstattung speziell den Bedürfnissen einer kleinen Gruppe angepasst ist.
Jede der beiden Hütten hat einen Wohnraum mit zwei Sitzecken, SAT-TV, Einbauküche und Bad/WC. Zwei kleine Schlafräume pro Hütte sind jeweils mit einem Etagenbett ausgestattet, ein weiterer Schlafraum in der größeren Hütte verfügt neben dem Etagen- über ein weiteres Einzelbett. Duschen und Sauna befinden sich im Untergeschoss der größeren Hütte und haben einen separaten Zugang von außen.
Die Hütten liegen ca. 15 bis 20 Gehminuten vom Zentrum des Ortes Funäsdalen entfernt. Vor Ort stehen einige Fahrräder und Einerkajaks für individuelle und geführte Tagestouren zur Verfügung, die unser Tourenbegleiter organisiert.
11.-13. Tag: Morgens Kleinbustransfer ins Rondanegebirge und dreitägige Rundwanderung ab Dorålseter mit Übernachtung in bewirtschafteten Wanderhütten in Rondvassbu und Björnhollia. Sicherlich der Höhepunkt der Wanderung ist die Besteigung des Storronden (2138 m), die bei entsprechendem Wetter durch die kurze Etappe am mittleren Tag möglich ist. Dank seines gut ausgebauten Hüttennetzes und der gut markierten Verbindungswege eignet sich das Rondanegebirge hervorragend für unsere Wanderung mit leichtem Gepäck, während der wir diese grandiose Landschaft erkunden wollen.
14.+15. Tag: Kleinbustransfer nach Göteborg und Rückreise mit der Nachtfähre der Stena Line nach Kiel. Ankunft am nächsten Morgen.

Verpflegung

Den Lebensmitteleinkauf für die Kanadiertour auf dem Isterensee sowie für den Hüttenaufenthalt in Funäsdalen bestreiten wir aus einer Gemeinschaftskasse. Während der drei Übernachtungen auf der Rondanewanderung trägt jeder Teilnehmer die Kosten für die Verpflegung selbst.

Anforderungen

4 Kanadieretappen von 3 bis 6 Std. mit Gepäck auf dem offenen See, u. U. mit stärkeren Windeinflüssen. Die zweisitzigen offenen Kanadier werden mit Stechpaddeln gefahren. Das Gepäck wird in wasserdichten Packsäcken und Tonnen mitgeführt.
3 Wanderetappen von 5 bis 7 Std. Gehzeit mit leichtem Gepäck (ca. 5 bis 8 kg) im Gebirge.

Übersichtskarte

Femundsmarka und Rondane
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Funäsdalen
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Isteren
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Dorålseter
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Storronden
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Rondvassbu
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Björnhollia
 
Copyright 2012, Moritz Funke